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Willentliches Handeln? Handeln in Verantwortung? Das tue ich doch sowieso... wird gern gefragt und gleich entgegnet, wenn die Sprache
auf die Bedingungen und Möglichkeiten menschlichen Handelns kommt. Ist das wirklich so, tut "man", wer immer das sein mag, wirklich das, was er oder sie "will"? Ist menschliches Handeln in den integrativen und selbstbehauptenden Prozessen im Rahmen sozialer Strukturen, aber
auch im individuellen Kontext nicht vielmehr und sehr viel öfter von Konditionen determiniert als vom Willen und von Verantwortung, insbesondere Selbstverantwortung, bestimmt? Wird nicht zu oft Handeln als bloßes Tun oder gar blinder Aktionismus verstanden? Ist das, was als willentliches Handeln deklariert wird, nicht
sehr viel öfter ein Handeln aus Beliebigkeit heraus oder aber ein reibungsfreies Anpassen an fremdbestimmte Rahmenbedingungen, die dann zur "Einsicht in die Notwendigkeit" verklärt wird,
was im Ergebnis nichts als eine äußerste Verflachung der Hegelschen Auffassung (Friedrich Engels in "Herrn Eugen Dühring's Umwälzung der Wissenschaft") ist?
Der beliebteste Einwand ist die Wo kämen wir denn hin...-intendierte Befürchtung von Anarchie und Chaos, wenn jeder seinen Willen zum Gesetz seines Handelns erhöbe. Nicht bedacht
wird dabei, daß Willen eben nicht das bloße Belieben meint, ignoriert werden dabei die aus dem nur mühsam strukturierten Terror der Beliebigkeit resultierenden, chaotischen Zustände, in denen unsere Gesellschaft
ihre Rahmenkoordinaten definiert.
Um es vorweg zu sagen...
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Ja, es gibt eine Alternative, die uns willentliches Handeln ermöglicht.
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Nein, dieses Handeln bedeutet nicht notwendigerweise Verantwortungslosigkeit. Es ermöglicht vielmehr selbstverantwortliches Handeln.
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Wahrscheinlich ist sie so alt wie menschliches Denken in sozialen Strukturen selbst - es ist die Idee vom geglückten Leben, es ist die
Idee vom aktiv willentlichen und lebensgestaltenden Handeln in Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen. Wir haben sie hier in der
Tradition der westlichen Philosophie zurückgeführt bis Sokrates und der Idee von der vita activa und bis zu Duns Scotus' Überlegungen zum Willen des
Menschen. In dieser langen Tradition menschlichen Denkens über sich selbst formulieren die Hannah Arendts nicht nur neu formulierter, sondern auch neu positionierter Vita Activa
niedergeschriebenen Erkenntnisse in bis dahin nicht dagewesener Prägnanz die Grundkoordinaten der Möglichkeiten menschlichen Handelns.
Wir behaupten hier, daß es sehr gute Gründe gibt, die Vita Activa als Ethik zu leben und seine Welt an dem, was wir als die Kriterien verantwortlichen Handelns erkannt haben, auszurichten.
Aber - gibt es nicht genug, mehr oder weniger politisch agierende Gruppen und Grüppchen? Nun, die gibt es in der Tat.
Welche Gründe gibt es dann, eine mehr zu gründen? Zunächst - darum geht es hier nicht. Es geht um die individuelle Lebensgestaltung und einige dieser behaupteten Gründe sind die logische Konsequenz aus der Entwicklung, welche die
menschliche Zivilisation seit ca. 100 Jahren nimmt. Sie sind die logische Konsequenz aus einer
nüchternen Betrachtung des derzeitigen Weltgeschehens. Aus der Sicht des westlichen Konsumbürgers kann man das, so man möchte, in etwa dieser Weise formulieren:
Ich gehöre zu der Generation, die 16 war, als das "White Album" der Beatles herauskam, und folglich sowohl zum System wie zur Revolution ein ironisches Verhältnis hat. Wir sind die neomarxistische Frankfurter-Schule-Engagement-Generation. Wir lieben heftige Statements und heftige Investitionen. Es gibt ziemlich viele von uns. Im Moment wissen wir nicht genau, ob wir uns schief lachen sollen darüber, dass wir Recht behalten haben, oder Amok laufen. Soweit ich die Sache überblicke, ist die Mehrheit fürs Schieflachen.
Wir wissen und wussten immer, dass wir in einem Schweinesystem leben. Das unterscheidet uns erheblich von der nachfolgenden Generation Golf oder jener noch jüngeren, die sich kürzlich unter dem Namen "Sussebach" in der "Zeit" meldete.
Das Generationsexemplar Sussebach bejammerte konkret, dass er, Sussebach, nun vielleicht sein ausgebautes Dachgeschoss verliere wegen der Krisenanfälligkeit dieses Systems, obwohl er doch ideologisch immer schon also so was von absolut freundlich diesem System gegenüber eingestellt war: "Der freie Markt galt uns nicht als Schweinesystem, sondern als Chance", schreibt Herr Sussebach in der "Zeit".
Junger Freund, es ist ein Schweinesystem. Und das sollte man nie vergessen. Nicht nur aus moralischen, sondern auch aus taktischen Gründen. Als Marxist weiß man, dass die sieben Achtel, die schlechter dran sind, einem irgendwann mal den Schädel einschlagen und womöglich damit Recht haben.
Was ich sagen will: Meine Altersgenossen und ich, wir sind eine besondere Sorte von Kleinanlegern. Wir halten das System für verrottet und müssen ihm trotzdem die Daumen drücken, dass es gewinnt, damit es die Kohle wieder rausrückt, die wir ihm anvertraut haben, um uns mit einem möglichst sonnigen Lebensabend zu versorgen.
Matthias Matussek (aus "Ziemlich vergeigt" in DER SPIEGEL 1/2003 - 30. Dezember 2002)
Nicht so hedonistisch gesehen treten einige andere Aspekte hinzu, aus denen sich auch die Konsequenzen erschließen. Im Zuge dieser Entwicklung zeichenen sich im Wesentlichen zwei mögliche Entwicklungen bzw. Wege ab.
Der eine Weg ist, daß die Menschheit die Chance wahrnimmt, katastrophale Entwicklungen
abzuwenden. Das Schlüsselwort dazu lautet Selbstbeschränkung, der Weg dorthin ist die
geistig-spirituelle Entwicklung, die es uns ermöglicht, in Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung
zu leben.
Eine solche Selbstbeschränkung ist eine Befreiung, nämlich die Befreiung von den konsumtiv-reproduktiven
Zwängen der jetzigen Gesellschaft aus der Erkenntnis heraus, wie sehr der Tinnef und Tand der Konsumgesellschaft mit
ihren Reproduktionszwängen unsere Spiritualität und damit unser gesamtes Leben beeinträchtigt. Mittlerweile
hat diese Beeinträchtigung eine Größenordnung erreicht, daß sie über unser individuelles Dasein hinaus unsere kollektive, physische
Existenz bedroht. Einige der von uns formulierten Ziele sind nicht neu, sie wurden und werden von
kritischen Beobachtern der Entwicklung ebenso oder so ähnlich formuliert. Wir gehen an den
Punkten weiter, die wir darüberhinaus für unerläßlich, weil für das Elend der Welt ursächlich
halten:
Abschaffung der in klassischer Weise institutionalisierten Politik
Radikale Ökologisierung der Wirtschaft und des Konsums
Etablierung einer Ethik selbstverantwortlichen Handelns.
Der zweite Weg wäre gewalttätiger, katastrophaler Natur - gewalttätig durch kriegerische
Konflikte, katastrophal durch Natur- und Umweltkatastrophen, die aus menschlichem Wirken
resultieren. Sehr wahrscheinlich werden diese Katastrophen die gewalttätige Auflösung durch
Kriege verstärken. Dieser Fall tritt ein, wenn die Menschheit so weiteragiert, wie sie es bisher tut.
Unser Satz, wie er da steht, würde quasi hinfällig und müßte stattdessen lauten: Katastrophale
Auflösung bestehender Strukturen und Wertesysteme.
Nun mag mancher das als Fatalismus bezeichnen - aber das trifft nicht zu, denn wir behaupten
nicht, daß alles schon entschieden, quasi schon gelaufen ist. Aus der obigen Darstellung
sollte ersichtlich sein, daß wir den ersten Weg präferieren - den, daß die Menschen ihre
Chancen spiritueller Erntwicklung zur sozialen Umgestaltung ihrer Welt individuell und
kollektiv wahrnehmen.
Allerdings schließen wir den zweiten Weg nicht aus und sind auch nicht gewillt, uns selbst
vorzulügen, daß er nicht möglich oder wahrscheinlich wäre - er ist beides. Welcher Weg eingeschlagen wird, hängt auch von dir ab.
Nun laß uns einen schlaglichtartigen Blick ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf
das Weltgeschehen werfen, einige Zustände nur anreißen, um den derzeitigen Zustand und damit
die Berechtigung unserer Ziele zu illustrieren.
In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Es ist eine Welt des ökonomischen Wahnsinns,...
...in der von den einhundert größten Wirtschaftseinheiten 51 Konzerne und 49 Volkswirtschaften
sind, in der die Prinzipien von Gewinnmaximierung und Profitsteigerung so dominiant geworden
sind, daß sie den Menschen, denen es - aus welchem Grund auch immer - schlechter geht, die im globalisierten Rattenrennen um Profit
nicht mitrennen wollen oder nicht mithalten können, de facto keinen Platz mehr zugesteht.
Noch nie waren so viele Menschen ohne festen Arbeitsplatz. Rund eine Milliarde, also mehr
als die Bevölkerung der Europäischen Union, der USA, Japans und Russlands zusammen, sind
arbeitslos oder unzureichend beschäftigt, davon allein 34 Millionen in den OECD-Staaten.
In der Dritten Welt reicht oft auch ein simpler Job nicht zum Überleben, das Einkommen von 1,6
Milliarden Menschen in Ländern wie Äthiopien, Bangladesch oder Burundi liegt bei unter zwei
Dollar am Tag.
Afrika scheint von der globalen Community mittlerweile abgeschrieben: 25 Millionen Menschen
sind mit Aids infiziert, und niemand kümmert sich ernsthaft um diese Katastrophe. Nur rund
400 Millionen Dollar stehen dort zur Bekämpfung des Immunschwäche-Virus zur Verfügung, etwa
ein Drittel weniger, als in der Welt für Aspirin ausgegeben wird. Nur 20 Jahre nach dem
ersten bekannten Ausbruch ist Schwarzafrika durch Aids wirtschaftlich um Jahrzehnte
zurückgeworfen. Familien sind zerstört, das soziale Gefüge gebrochen. Politisch destabilisiert
Aids den ohnehin wackligen Kontinent so sehr, daß die USA die Seuche als Bedrohung ihrer
eigenen nationalen Sicherheit einstufen. In fast drei Verteln aller Krankenhausbetten Kenias
liegen Aids-Kranke. In Botswana, dem ehemaligen Wirtscharts-Musterland, ist mehr als jeder
Dritte HIV-positiv. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein heute 15-Jähriger dereinst an Aids
sterben wird, liegt hier bei rund 70 Prozent. In Sambia gehen mehr Lehrer daran zu Grunde,
als ersetzt werden können. Medikamente gibt es nicht für die Kranken, denn sie haben kein
Geld. Ihren Heimatländern fehlt zudem die medizinische Infrastruktur, ohne die eine Behandlung
nicht möglich ist.
Wer die neue Technik, Internet, Computer, mobile Kommunikation, nicht besitzt, hat
Sendepause für immer. Vordenker wie der Sun-Gründer Bill Joy warnen seit Jahren vorm "Digital
Divide", der digitalen Trennung in Reiche und Habenichtse.
Begleitet, besser: beschleunigt wird dieser Prozess von den Weltfinanzmärkten, die sich
auf dramatische Weise von der Realwirtschaft entfernt haben. Derweil die Weltwirtschaftsleistung
sich seit 1980 um rund 80 Prozent steigerte, waren die Börsen in der Spitze um 1000 Prozent
gestiegen - ein fauler Zauber, der Millionen Kleinanleger täuschte. Die Börsen trudeln, sechs
Billionen Mark an Anlegergeld wurden gerade vernichtet.
Drei Dinge verstören mich an diesem Tag: erstens, dass die Stelle "Holder Knaaaabe ..." so schwierig zu geigen ist; zweitens, dass die Irak-Intervention näher gerückt ist, und - drittens -, dass Micron enttäuschende Ergebnisse gemeldet hat, was bei CNN das gewohnte Bild produziert: Eine Blondine jammert auf dem Wall-Street-Parkett, dass alles noch weiter ins Rutschen geraten sei und keiner genau wisse, ob es am Irak liege oder an Micron.
Es liegt an keinem von beidem, Dummchen. Es liegt an den zyklischen Kapitalvernichtungsanfällen des Kapitalismus, der sich die entsprechenden Ausreden immer hinterher zurechtlegt.
Mal unmarxistisch gesprochen: Der Kapitalismus ist so was wie der Golfstrom. Wie das Konjunkturwetter in den nächsten Jahren sein wird, weiß er selbst nicht. Er tut einfach. Es kann einen hübschen Sommer geben. Aber auch einige zigtausend Obdachlose und Flutopfer.
Matthias Matussek (aus "Ziemlich vergeigt" in DER SPIEGEL 1/2003 - 30. Dezember 2002)
Es ist eine Welt des ökologischen Wahnsinns.
"Der Klimaeffekt ist real", mahnte Uno-Generalsekretär Kofi Annan, "wenn wir jetzt nicht
handeln, versündigen wir uns an denen, die nach uns kommen."
Das Erdklima ändert sich rascher und stärker, als bisher befürchtet. In den letzten hundert
Jahren stieg die mittlere Temperatur auf der Erde noch moderat um 0,6 Grad - bis zum Ende
dieses Jahrhunderts kommen drei, vielleicht sogar vier Grad hinzu. Die Differenz entspricht
etwa der zwischen der letzten Eiszeit und heute.
Zu Jahresbeginn 2001 veröffentlichte die 1988 von der Uno berufene Sachverständigengruppe
IPCC - ein Gremium, in dem der weltweite wissenschaftliche Erkenntnisstand über den
Klimaeffekt zusammengetragen wird - ihren dritten Zustandsbericht. Obwohl die Simulationen
der hochgezüchteten Klimacomputer noch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, zweifeln
die IPCC-Experten jetzt kaum mehr daran, dass der Klimaeffekt der vergangenen Jahrzehnte vor
allem "hausgemacht" ist. Als hauptverantwortlich gilt die immer noch rasant steigende
Verbrennung von Kohle, Öl und Gas. Vulkane oder Variationen der Sonneneinstrahlung spielen
nach Überzeugung der großen Mehrheit der Experten nur eine untergeordnete Rolle.
Unbestritten ist: Nie in den vergangenen 400.000 Jahren gelangte das Treibhausgas
Kohlendioxid in höherer Konzentration in die Atmosphäre als heute - und in keinem Jahr seit
Beginn der systematischen Temperaturmessungen war es auf der Erde wärmer als 1998.
"Der Klimawandel ist schon in vollem Gange", sagt Hans-Joachim Schellnhuber, der
Vorsitzende des von der Bundesregierung berufenen Wissenschaftlichen Beirats Globale
Umweltänderungen. Steige die globale Fieberkurbe um vier oder mehr Grad, wie manche Prognosen
vorhersagen, werden unsere Enkel in "einer völlig anderen Welt" leben, glaubt der Potsdamer
Physiker.
Es ist eine Welt des bevölkerungspolitischen Wahnsinns.
An tradierten "Werten" festhaltend, in den meisten Weltregionen mit Gewalt, gibt es in den
meisten Teilen der Welt wenn überhaupt, dann eine restriktiv-autoritäre Bevölkerungspoltik.
Das Resultat ist eine sprunghaft wachsende Weltbevölkerung, die sich in den letzten dreißig
Jahren verdoppelt hat und, auf den heutigen Stand bezogen, sich bis 2020 wieder verdoppeln
wird. Das Resultat ist eine Multiplizierung der Umweltvernichtung.
Ein Beispiel, das in seiner Absurdität einiges klarstellen sollte:
Etwa 18.000 Quadratmeter Regenwald werden im Schnitt für die Existenz eines süd- und
mittelamerikanischen Rindes in Weidefläche umgewandelt. Rund 600.000 Liter Wasser verbraucht
der Anbau des Futters für ein einziges Mastrind. 200.000 Liter des hochwirksamen Treibhausgases
Methan rülpst ein Rindviech im Laufe seines Lebens in die Atmosphäre. Der globale Tanz um das
saftige Kalb verursacht ökologische Schäden, die ohne Beispiel sind. "Rinder spielen heute
eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung der Regenwälder, bei der
Verödung weiter Landstriche und bei der Nahrungskrise der Weltbevölkerung", sagt der
amerikanische Umweltaktivist Jeremy Rifkin.
1,3 Milliarden Rinder bevölkern heute die Erde. Ihr Lebendgewicht übertrifft das der gesamten Menschheit fast um das
Dreifache. In Südamerika kommen im Schnitt auf zehn Menschen neun Rinder. In Australien
übersteigt ihre Zahl die der Bevölkerung gar um rund 40 Prozent.
Ein Viertel der gesamten Landmasse der Erde dient heute als Weideland. Etwa zwei Drittel der
Steppengebiete der Erde wurden im Laufe der letzten 60 Jahre durch Überweidung zerstört. Ein
Drittel der globalen Getreideernte wird an Vieh - vor allem an Rinder - verfüttert. Und
während die auch für die menschliche Ernährung geeignete Pflanzenkost im Pansen des Viehs
gärt, leidet eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger. Gleichzeitig wird unter dem "Trommelfeuer der Rinderhufe" (Rifkin) die biologische Vielfalt
zu Staub zermahlen. Seit 1960 sind mehr als 25 Prozent der Wälder Südamerikas abgeholzt
worden, nur um Rinderherden Platz zu machen. "Kostbare Lebensräume wie tropische Regenwälder
oder Savannen fallen gleichsam dem Rinderwahn zum Opfer", bilanziert der Ökologe Josef
Reichholf von der zoologischen Staatssammlung München. Und mehr noch: Das von den Rindern
produzierte Methan - in seiner Treibhauswirkung 20mal potenter als Kohlendioxid - heizt die
Erdatmosphäre auf. "Was die Rinder global von sich geben, entspricht in der Treibhauswirkung
ungefähr dem weltweiten Autoverkehr", sagt Reichholf.
Soweit einige Beispiele, die hoffentlich zur Klärung beigetragen haben.
Autor [Adaption]: Neidthard Kupfer © 2004
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