Sonntag, 19. Februar 2017
 

entopia.net

Wer's glaubt, wird selig.
Die Versuchung der Frömmelei - Nachdenken über das Dilemma der Unvereinbarkeit von Wille und Religion

Immer mal wieder bricht in den diversen Internetmedien, derzeit ist das allgemein favorisierte Facebook, eine Debatte über das Für und Wider von Religionen los, die sich schnell zu Debatten über Sinn und Unsinn des Glaubens an und für sich ausweiten. Eins der größeren Probleme dieser Debatten ist, dass es den meisten Diskutanten selten gelingt, zwischen Religion und Religiosität unterschieden, zumindest gelingt es nicht, diesen Unterschied in der Argumentation zu berücksichtigen.

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Wollen, wünschen, können - oder was?
Ein kleiner Ausflug in die Welt akademischen Unfugs.

Es scheint hierzulande eine Art Mode geworden zu sein - wann immer der philosophierenden Zunft kontemplativ zumute ist, wann immer sie in all der Mühsal, von den harten Lehrstühlen deutscher Universitäten herab der tumben Menschheit Sinn und Zweck ihrer Existenz erklären zu müssen, ein wenig Zeit und Muße findet, neigt sie dazu, sich der Erörtertung des Willens zu widmen und ein Viertelstündchen das zu ventilieren, was sie für den freien Willen hält.

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Der Wille? Der Wille!

Nihil aliud a voluntate est causa totalis volitionis in voluntate.
Nichts als der Wille ist die Gesamtursache des Wollens.

Duns Scotus

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"Denken ohne Geländer" - Hannah Arendt

Es wäre viel gewonnen, wenn wir das bösartige Wort "Gehorsam" aus dem Vokabular unseres moralischen und politischen Denkens streichen könnten. Wenn wir diese Fragen durchdenken, könnten wir ein gewisses Maß an Selbstvertrauen und sogar Stolz zurückgewinnen, das, was frühere Zeiten die Würde oder die Ehre, vielleicht nicht der Menschheit, so doch des Menschen, genannt haben.
Hannah Arendt

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Willensethik

"Willentliches Handeln? Handeln in Verantwortung? Das tue ich doch sowieso..." wird gern gefragt und im selben Atemzug entgegnet, wenn die Sprache auf die Bedingungen und Möglichkeiten menschlichen Handelns kommt. Ist das wirklich so, tut "man", wer immer das sein mag, wirklich das, was er oder sie "will"? Ich will versuchen, einen Ansatz zu einer Ethik des Willens zu skizzieren. Was der Leser daraus bleibt, bleibt natürlich eine Frage seines Willens. :-)

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