Sekten, Szene & Pfaffen
Die Pasadena-Story - Jack Parsons & Ron Hubbard
Teil 10: Feinde, Feinde, Feinde
Teil 10: Feinde, Feinde, Feinde
Mythen in Tüten - Jack Parsons und Ron Hubbard
Teil 10: Feinde, Feinde, Feinde
Die Behauptung, Crowley habe "erwiesenermaßen einen Feind" in Hubbard entdeckt und Parsons gewarnt, ist von fast schon ergreifender Dämlichkeit. Erwiesenermaßen hat Aleister Crowley zuerst in beiden – Parsons und Hubbard – zwei veritable Idioten ausgemacht und und ebenso erwiesenermaßen hat er kurz darauf den Parsons als lächerlichen Narren und den Hubbard als Gauner bezeichnet. Im Original liest sich das in Crowleys Briefen an Karl Germer so - am 19.04.1946 schrieb er: "Apparently Parsons or Hubbard or somebody is producing a Moonchild. I get fairly frantic when I contemplate the idiocy of these louts." [44]
Am 22.05.1946 ließ er Germer wissen: "Suspect Ron playing confidence trick. Jack evidently weak fool. Obvious victim prowling swindlers." [45]
Am 29.05.1946 klang Crowleys Einschätzung der Vorgänge in Pasadena so: "It seems to me on the information of our brethren in California that Parsons has got an illumination in which he has lost all his personal independence. From our brother's account he has given away both his girl and his money. Apparently it is the ordinary confidence trick." [46]
Warnungen vor Feinden klingen definitiv anders.
An der Stelle sei, weil es gerade so schön paßt, noch einmal auf das Datum der Vorgänge hingewiesen und die Differenz von zwei Jahren, die sich so zu Hubbards Ausweis als "Special Officer" ergibt, der uns – 1948 ausgestellt - von der Scientology Kirche als staatliche Oberservationslegitimation für die Zeit in Pasadena – also Frühjahr 1945 bis Frühjahr 1946 - präsentiert wird.

